~ in Arbeit ~
Göttliche Ebene

Die göttliche Ebene ist weniger eine tatsächlich wahrnehmbare Ebene als ein grobes Konzept, mit dem es auch den Jüngsten der Völker verdeutlicht werden soll.

In ihren Erklärungen halten sich die Götter dort auf und finden ihr Zuhause fernab dessen, was von Materie noch beeinflusst werden könnte als äußerte Barriere zu dem fragilen Gleichgewicht, in dem Jaon existiert. Es ist wie eine schützende Hülle, die sie vor all dem bewahrt, was außerhalb ihrer eigenen Welt bewegt und schützt sie vor der Zerstörung aus externen Quellen, gegen die kein Sterblicher jemals vorgehen könnte.
Niemand außer die Götter selbst können in diesen Bereich vordringen und dabei gibt es weder Ausnahmen noch Versehen. Der bloße Versuch mancher Seelen, sich dorthin zu bewegen, schickte sie auf eine endlose Reise, die sie wohl niemals wieder verlassen werden. Jede Bemühung ist obsolet und unausweichlich von Misserfolg gekrönt. Die göttlichen Ebenen gewährend niemandem Zulass, der nicht Teil des gleichen Blutes ist und jede Behauptung, es wäre anders gewesen, ist schlichter Humbug.

Die göttliche Ebene ist kein einheitlicher Bereich, sondern unterteilt in eigene Segmente oder auch Sphären, in denen jeder Gott für sich ein Zuhause finden kann und seine eigene Existenz in vollem Ausmaß ausleben darf, sofern er dabei keine Gefahr für die anderen darstellt. Im weitesten Sinne sind sie wie kleine Städte für die Götter, die bei manchen von ihnen den Legenden nach sogar mit Fragmenten ihrer Selbst bevölkert sind. 
In der Regel ist damit zu rechnen, dass die weltlichen Begegnungen mit den Göttern nur kleine Bruchstücke ihrer Selbst betreffen und sie ihre eigentliche Sphäre nie in Gänze verlassen. Dieses Thema führt nach wie vor häufig zu Diskussionen zwischen Gelehrten, da es nicht zuletzt auch eine bestimmte Frage aufwirft:
Wenn es nur Fragmente sind, denen man begegnet, was geschieht, wenn einer von ihnen sich in Gänze auf Jaon hinab begibt?

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