Yrbes ist nicht einfach von überall her zu finden. Ihre Heimat findet sich in den Zitadellen, in denen sich tausende Gelehrte der Ergründung dessen widmen, was sie ihnen zu schenken vermag und ist dabei dennoch nicht weniger abstrakt, als die anderen Orte, um ihresgleichen zu finden. Ihr wird mit Ehrfurcht begegnet obgleich des Faktes, dass ihre Antworten auf all die Fragen des Lebens niemals einfach zu verstehen sind. Ihre Abstraktionen lösen allerlei Gerüchte aus und ihre Huldigung missfiel schon so manchem Herrscher, der im Zuge dessen die landeseigene Zitadelle niederbrennen ließ. Als ließe sich ihr Einfluss damit aus den Köpfen der Völker bannen.
Sich mit ihr verbunden fühlen zu dürfen ist ein seltenes Privileg, das nicht ohne sich der Risiken bewusst zu sein genossen werden sollte.
Ihre Darstellungen sind stets von ihren Gesichtszügen dominiert, die kaum einen Vergleich finden. Ihre fast schon weiße Haut wird von einem Netz aus filigranen Formen durchbrochen, die in einem schwachen violett leuchten und erstaunlich viel Ausdruck inne haben. Nicht zuletzt deswegen variieren die genauen Details der Darstellung ihrer Züge sehr stark
Häufig bestehen ihre Darstellungen schlicht aus einer hageren, nahezu ausgehungerten Gestalt mit ledriger Haut. Statt eines menschlichen Gesichtes starren einem die Augen eines Biestes entgegen, die in einen Schädel voll spitzer Zähne fanden und nach dem Leid anderer ächzen.
Ihre Haltung ist zumeist gekrümmt und wirkt beinahe, als würde sie lediglich auf die richtige Gelegenheit warten, um ihr auserkorenes Opfer anzuspringen und zu zerfleischen.
Symbole, die für die Krankheiten vergangener Epochen stehen sollen, zieren ihre Erscheinung wie Medaillen. Oftmals verbirgt sie ihre wahren Züge hinter einer schlichten Maske, deren helle Färbung einen nur allzu gerne vergessen lassen würde, welch Finsternis sich hinter ihr verbirgt.
Kaum einer kann von sich behaupten, seine Magie aus ihr zu beziehen. Nicht nur ist ihre Anrufung selten erfolgreich, es gibt noch dazu kaum jemanden, der sie durchführen will. In ihrem Namen gibt es weder Kirchen noch Priester, denen Vertrauen zuzusprechen wäre. Sollte man dennoch aus unbestimmten Gründen an Ansätze ihrer Macht gelangen, ist Vorsicht geboten. Die Krankheiten verhalten sich selten, wie man sich das wünscht, und ein Nutzer ihrer Magie scheint für Meroz kaum mehr zu sein als ein Gefäß, über das sie weiteres Chaos stiften kann. Die eigene Intention ist dabei irrelevant.
Aufgrund der generellen Situation gibt es auch keine bekannten Segen in ihrem Namen.
Meroz ist Teil der 4. Generation (GENERATION MUSS UM EINE ZAHL REDUZIERT WERDEN, VIDONEA WIRD NICHT ALS ERSTE GENERATION ANERKANNT!!) der Götter und aufgrund der Form von Magie, die an ihr haften blieb, ein furchteinflößendes Individuum. Ihre Gebiet umspannt Seuchen und Verfall gleichermaßen und eint sich in einem Wesen, das den daraus resultierenden Anblicken nur allzu gerne frönt.
Um insbesondere die jüngeren Götter vor ihr und ihrer nahezu unkontrollierbaren Erscheinung zu bewahren, wurde sie aus den göttlichen Sphären verbannt.
