Himari
Lauernde Finsternis
Himari
Lauernde Finsternis
Erscheinung

Ihr Erscheinungsbild wirkt insgesamt auf Geschwindigkeit und Wendigkeit ausgelegt und ein wenig in die Höhe gestreckt, da ihr Knochenbau zu einer eher schmalen Form neigt. Aufgrund dessen, dass eine ausgeprägte Muskulatur ebenfalls recht untypisch für diese Rasse ist, gilt sie sogar als eher unattraktiv.
Ihre Hautfarben neigen dazu, sich eher am fahlen Ende des Spektrums zu bewegen, in das jedoch auch kleine Anteile an für viele andere Rassen eher untypische Farben hinein finden können. Zu beachten ist hierbei jedoch, dass diese kaum wahrnehmbar sind und nicht in einer bunten Erscheinung resultieren, sondern vielmehr ein Überbleibsel aus vergangenen Zeiten sind, das sich zunehmend verwächst.
Ihr Haar bewegt sich üblicherweise in einem klassisch menschlichen Spektrum und kann eine Vielzahl an Texturen aufweisen. Dennoch gibt es auch vereinzelte Himari, die regelrecht grelle Farben ihr Eigen nennen, wobei diese zumeist aus kulturellen Gründen wenig Anklang innerhalb ihrer Gesellschaft finden.
Ihre Augenfarben folgen schlussendlich dem gleichen Grundsatz, der bei ihren Haaren gesetzt wurde. Für jene Individuen, deren Strähnen von bunten Farben geprägt sind, befällt die Auffälligkeit üblicherweise in gleicher Form die Augen.

 

Entstehungsgeschichte

Den Geschichten zufolge waren die Himari ein Geschenk der Lebensgottheit an Senkahr, Gott der Dunkelheit, und fanden auf diesem Weg auf Jaon und tragen daher eine angeborene Affinität für seine Magie in sich.

 

Kultur

In früheren Zeiten widmete diese Rasse nahezu jeden Aspekt ihrer Existenz der Gottheit, die ihnen nahestand und verbrachte die Aktivitätszeiten aus Überzeugung heraus während den recht kurzen Nächten von Lias Rafke. Ihr gesamtes Leben fand in einem abgeschotteten Tal statt, dessen Reichtümer sie nur spärlich zu nutzen wussten, da ihnen selten die Zeit für mehr blieb.
Erst nachdem eine Gruppe von Wanderern zufällig auf ihre Siedlungen traf und ihnen davon berichtete, welch Unheil Senkahr über den Rest der Welt brachte und wie gefürchtet er war, begannen sie ihre Traditionen anzuzweifeln und nach und nach, ihr Leben auf den Kopf zu stellen. Sie begannen den Tag zu nutzen und etablierten ausgefeilte Handelsbeziehungen zwischen den nun erheblich ertragreicheren Siedlungen im Herzen Woriags und versuchen, einen Lebensstil ähnlich dem zu führen, was sie bei den Wanderern während ihres kurzen Besuchs wahrnahmen.
Im Zuge dessen öffneten sie sich auch den anderen Gottheiten mehr und begannen damit, nichts stets die gleiche Gottheit um Gaben anzuflehen. Um dies vollziehen zu können, entstanden spezielle Priesterinnen, die damit betraut wurden, die Stärken der Himarikinder ausfindig zu machen und ihnen einen passenden Gott zu finden, der fortan auch ihren Nachnamen bilden sollte. Aufgrund des steigenden Unmuts in Bezug auf ihre ursprüngliche Gottheit wurden jene, die zuvor als besonders gesegnet erachtet wurden, zu einem Dorn im Auge der um Harmonie bemühten Rasse und wer noch unnatürliche Auswüche wie Hörner oder Hörner oder Verfärbungen von Haar, Augen und Haut erfuhr wurde alsbald zu einem Ausgestoßenen statt einem Gesegneten. Häufig werden Träger besonders auffälliger Merkmale sogar hingerichtet, um die Aufmerksamkeit der Dunkelheit selbst von ihnen fern zu halten und damit auch die tragische Vergangenheit vergessen zu können.

 

Verbreitung und Lebensraum

Seit sie ihren Ursprung in Woriag, ein Land im nördlichen Herzen von Lias Rafke, fanden, bewegten sie sich nicht von dort hinfort und die Himari vermeiden tunlichst, sich unter andere Rassen zu mischen. In den Tälern der örtlichen Berge errichteten sie einige Siedlungen, die eng zusammen arbeiten um nicht mit der Welt außerhalb ihrer Heimat interagieren zu müssen. Ungebetene Besucher werden aufgrund der Abhängigkeit von ihrem Lebensraum mit großer Skepsis betrachtet, da eine Umsiedlung undenkbar ist.
Die einzigen Himari, die hinter den Bergreihen ihrer Heimat zu finden sind, sind üblicherweise Ausgestoßene und Träger von unnatürlichen Merkmalen.

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