Die Magieebene ist gleichermaßen weltlich und doch auch nicht. In ihr liegt die Verbindung zwischen den Sterblichen und den Göttern selbst verankert, da hier etwas nicht greifbares für die Völker verfügbar wird.
Im Grunde handelt es sich hierbei fast schon um eine eigene Welt, die ihre eigene Bervölkerung innehat und Landschaften, die von den Magieströmen geprägt sind, die hier gelegentlich sogar sichtbar werden. In dieser Ebene fließt die Macht der Götter in geregelten Bahnen und formt filigrane Netze, durch die ihr Wirken auf Jaon selbst hinab tröpfeln kann, ohne dabei die ungezügelten Auswirkungen zu provozieren, die jede alleinstehende Götterbedeutung haben würde. Es ist ein Ort der Reinigung aber auch des Wandels, da hier aus den nicht greifbaren Machtsträngen tatsächlich etwas wird, auf das die Völker zurückgreifen können.
Es gibt jedoch auch ganze Rassen, die ihr angestammtes Zuhause in dieser Ebene finden und im Zuge dessen eine ganz andere Bindung zu dem haben, was von den Sterblichen auf Jaon so ehrfürchtig erstrebt wird.
Manche Völker haben ihre eigenen Wege gefunden, um in Maßen Zugang zu dieser Ebene zu erhalten und damit ihr magisches Potential zu fördern. Häufig geht es mit einem gewissen inneren Frieden einher oder einem Gefühl des Einklangs, das einen zwischen der rein weltlichen Ebene und dieser bisweilen verwirrenden Zwischenstufe wandeln lässt, doch gibt es auch dutzende andere Wege, über die schon tieferer Zugang gefunden wurde. Es sind individuelle Erfahrungen, die mal besser und mal schlechter laufen, doch gibt es zumindest nicht allzu viel, das einem nach einem Misserfolg geschehen kann.
Dennoch ist der Versuch nicht zu empfehlen, wenn man sich seiner Entscheidung nicht absolut sicher ist, da sich der Erfolg auf jeden noch so kleinen Aspekt des Lebens auswirken kann und so manche Existenz davon bereits auf den Kopf gestellt wurde. Macht ist nicht jedem vorbestimmt und das häufig aus einem guten Grund.
